Mitteilen, Mitentscheiden, Mitgestalten

Was ist Partizipation?

Partizipation bedeutet Beteiligung von Menschen an Entscheidungsprozessen und Einflussnahme auf das Ergebnis. Sie ist ein wichtiges Gestaltungsprinzip des Zusammenlebens in demokratischen Kulturen.

Bedeutung für die Kommune:

Damit Planung und Einsatz von begrenzten Ressourcen nicht an den BürgerInnen vorbei geschieht, erhöht eine Kommune bedeutend ihre Attraktivität, wenn sie ihre BewohnerInnen in Planungs- und Gestaltungsprozesse einbindet.

Eine Kommune kann ihre Zukunftschancen nur nutzen, wenn sie für ihre BürgerInnen vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten schafft, um Einfluss zu nehmen und das Geschehen vor Ort selbstbestimmt mitgestalten zu können. Dazu braucht es einerseits bedarfsgerechter Partizipationsangebote seitens der Verwaltung und andererseits einer Kompetenz der BürgerInnen, sich konstruktiv einzubringen. BürgerInnen müssen verstehen, dass sie ein aktiver Teil der Veränderungsprozesse sind, die sie sich wünschen und manchmal auch einfordern. Heimat bedeutet Übernahme von Verantwortung. Sie braucht bürgerschaftliches Engagement. Überall dort, wo Menschen selbstwirksam zusammenarbeiten, wächst Heimat.

Formate für Beteiligungsprozesse (Beispiele):

  • Bürgerhaushalt
  • Betroffenenplattform
  • BürgerInnenrat oder Dorfparlament
  • Bürgersprechstunden
  • Zukunftswerkstätten
  • BarCamp

Weiterführende Links und Veröffentlichungen

Grundlagen der Bürgerbeteiligung