Grüne
Resilienz
Frauen gesund im Erwerbsleben halten.
Ein Modellvorhaben für naturbasierte Gesundheitsförderung in der Perimenopause und den Wechseljahren.
Eine natürliche Lebensphase wird zu einem Risiko für Erwerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung.
Millionen Frauen sind genau in der Lebensphase erwerbstätig, in der Perimenopause und Wechseljahre auftreten. Gleichzeitig fehlen in Deutschland vielerorts systematische Unterstützungsangebote.
Frauen im erwerbsfähigen Alter zwischen 40 und 62 Jahren leben in Deutschland.
DAK-Whitepaper Wechseljahre 2025 ↗der berufstätigen Frauen zwischen 40 und 62 fühlen sich durch die Wechseljahre im Berufsleben beeinträchtigt.
DAK 2025 ↗der Frauen mit Wechseljahresbeschwerden weisen in der DAK-Befragung eine gefährdete Arbeitsfähigkeit auf.
DAK 2025 ↗der Befragten im Berliner Forschungsprojekt MenoSupport fühlen sich mit dem Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz allein gelassen.
MenoSupport / IFAF Berlin ↗geschätzter jährlicher Verlust für deutsche Unternehmen durch fehlende Behandlung und Unterstützung bei Wechseljahresbeschwerden.
FPA/Bayer 2025 ↗Unterstützungslücke mit Folgen
Deutschlandanalyse 2025; die zweite Angabe wird von der Quelle als „more than a third“ ausgewiesen.
Je stärker die Belastung, desto größer das Risiko
Eigene Darstellung nach DAK-Whitepaper Wechseljahre 2025.
Vier Belastungen treffen häufig zur selben Zeit aufeinander.
Menopause: Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme und psychische Belastungen können Arbeitsfähigkeit und Wohlbefinden beeinträchtigen.
Care: Die Lebensphase fällt häufig mit Verantwortung für Kinder, Eltern oder andere pflegebedürftige Angehörige zusammen.
Arbeit: Gerade in Pflege, Gesundheit und Sozialwesen ist der Frauenanteil hoch – und der Fachkräftebedarf groß.
Soziale Isolation: Beruf, eigene Gesundheit und Sorgearbeit lassen wenig Raum für Erholung, Bewegung und soziale Kontakte.
Natur als Teil einer neuen Präventionslogik.
Naturbasierte Ansätze können mehrere relevante Faktoren gleichzeitig adressieren – körperlich, psychisch und sozial.
Internationale Forschung weist auf positive Zusammenhänge zwischen Naturkontakt, psychischer Gesundheit, Stressreduktion, körperlicher Aktivität und Wohlbefinden hin. Grüne Resilienz will diese Ansätze nicht voraussetzen, sondern ihre Eignung für Frauen in dieser Lebensphase systematisch erproben und evaluieren.
Ein offenes Modellvorhaben.
In Berlin und Brandenburg wollen wir gemeinsam mit bestehenden Akteuren unterschiedliche naturbasierte Ansätze erproben und untersuchen, welche Kombinationen für Frauen in der Perimenopause und den Wechseljahren wirksam, praktikabel und skalierbar sind.
Wichtig: Es sollen keine neuen Parallelstrukturen entstehen. Ziel ist, vorhandene Angebote miteinander zu verbinden, Zugangswege zu schaffen und gemeinsam ein übertragbares Modell zu entwickeln.
Garten & Gartentherapie
Naturbasierte Aktivität, Regeneration und soziale Begegnung.
Wald & Natur
Niedrigschwellige Formate für Bewegung, Erholung und Resilienz.
Peer & Gruppenformate
Soziale Verbundenheit stärken und Isolation reduzieren.
Social Prescribing
Frauen strukturiert in vorhandene regionale Angebote vermitteln.
Care-kompatible Angebote
Teilnahme auch bei Pflege- und Sorgeverantwortung ermöglichen.
Arbeitswelt
Zugänge über Arbeitgeber, BGF und Einrichtungen mit hohem Frauenanteil.
Von der guten Idee zur belastbaren Evidenz.
Berlin & Brandenburg.
Eine Region mit starken Naturressourcen, urbanen und ländlichen Lebenswelten, Gesundheits- und Sozialnetzwerken sowie hohem Bedarf an Fachkräftesicherung.
Genannte Organisationen sind mögliche bzw. im Gespräch befindliche Kooperationspartner; die Darstellung impliziert keine formale Partnerschaft.
Entwickeln. Prüfen. Skalieren.
Angebote gemeinsam entwickeln und mit einer ersten Zielgruppe testen.
Gesundheitliche, soziale und arbeitsbezogene Effekte untersuchen.
Übertragbare Bausteine und Zugangswege definieren.
Weitere Arbeitgeber, Regionen und Versorgungspartner einbinden.
Einen bundesweit nutzbaren Ansatz verfügbar machen.
Gesundheit regional und strukturell denken.
Die RegioHealth Netzwerk gGmbH entwickelt und realisiert regionale Gesundheitsinitiativen, die individuelle Gesundheitsförderung mit struktureller Veränderung verbinden.
Über das RegioHealth-Netzwerk verbinden wir Praxis, Wissenschaft, Kommunen, Zivilgesellschaft und Gesundheitsversorgung – mit Erfahrung in regionaler Vernetzung, Social Prescribing und betrieblicher Gesundheitsförderung.
Unsere Rolle in Grüne Resilienz: Partner zusammenbringen, das Modell entwickeln, Zugangswege schaffen, Pilotierung koordinieren und Transfer ermöglichen.
Das Problem ist klar. Das Modell wollen wir gemeinsam entwickeln.
Wir suchen Unterstützung und Mitstreiter, die Frauengesundheit, Erwerbsfähigkeit und naturbasierte Prävention gemeinsam voranbringen möchten.
info@regiohealth-ggmbh.de