Kreisverwaltung nutzt Beteiligungskonferenzen zur Budgetplanung

Welche Bilder haben Sie im Kopf, wenn Sie an „Verwaltung“ denken? 

Bleistifte sortieren? Hierarchie ist alles, Innovation nicht erwünscht? Keine freien Termine bis nächstes Jahr? Nicht mehr als das Nötigste? Schlechte Laune, noch schlechterer Kaffee? 

Falls es so sein sollte, lohnt sich eine Überprüfung.

Der frische Wind des gesellschaftlichen Wandels macht auch vor Kommunalverwaltungen nicht halt. Am 29. Juni 2021 tagten im Amt Fehrbellin in Brandenburg die Kreis- und Amtsverwaltung mit Vertretern der Jugendhilfe, sowie Haupt- und Ehrenamtlichen aus Kita, Schule und Hort und der Feuerwehr und auch einigen Jugendlichen, um gemeinsam am nächsten Jugendhilfeplan des Landkreises zu arbeiten. Das Format der Veranstaltung: Eine sechsstündige Zukunftswerkstatt, in der gemeinsam intensiv an Hürden, Visionen und konkret machbaren Schritten gearbeitet wurde. Die dort erarbeiteten Empfehlungen und Wünsche nahm die zuständige Vertreterin aus dem Jugendamt erfreut mit und sicherte eine weitere gemeinsame Ausarbeitung im Detail zu. 

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat in allen seinen 10 Amtsgemeinden mit Zukunftswerkstätten den Bedarf und die Bedürfnisse im Detail erhoben und wird nun auf dieser partizipativ entwickelten Grundlage einen Jugendhilfeplan für 2022/23 mit den Amtsgemeinden verfassen. 

So geht Verwaltung 4.0!

Ach, und der Kaffee war auch super. Moderiert wurde die Zukunftskonferenz von unserer Kollegin Annika von Walter von gfa public. 

Kreisverwaltung nutzt Beteiligungskonferenzen zur Budgetplanung
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